Beteiligung in Wogenohäusern

Die WOGENO schaut auf lange Tradition erfolgreicher Beteiligung zurück. Diese ist so alt wie die WOGENO selbst und modern wie nie. Dafür wurde ein abgestuftes Modell aus Information, Beratung, Mitsprache bis hin zur Selbstbestimmung in einigen Bereichen entwickelt.

Der Grad der Mitwirkung ist stets klar definiert und damit für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Beispiele für Mitwirkung:

Grad der Mitwirkung Beispiel für Mitwirkung
Informationspflicht der Wogeno gegenüber den Bewohnern Änderung von Finanzierungsgrundlagen
Beratung zwischen Wogeno und Hausgemeinschaft Umsetzung der Preisgestaltungs-Leitlinien
Mitsprache (bei Uneinigkeit ggf. Hinzuziehung einer Schlichtungsinstanz) Festlegung von Modernisierungs- maßnahmen und Prioritäten der Instandhaltung
Selbstbestimmung Bewirtschaftung von Außenanlagen und Gemeinschaftsräumen

Gemeinsam planen

Nach der Vergabe der Wohnungen wird mit einer Kerngruppe aus ausgewählten Haushalten begonnen, die Bewohner in den Planungsprozess einzubinden. Sie ist die Startgruppe für das Engagement der neuen Bewohner, die im Fortgang des Projekts Zug um Zug um weitere Haushalte wächst.
Für den Mehrgenerationenplatz, also sowohl den Schul- wie auch den Wohnstandort wird es ein gemeinsames Gremium geben, den Siedlungsrat, der die Belange des gesamten Standorts begleitet. Hier sind neben Mitgliedern aus Waldorfschulverein und Wohnen auch die angrenzenden Akteure und Vereine gefragt. Wer, wenn nicht die lokale Politik und die bereits bestehenden Initiativen wissen um die Bedarfe vor Ort? Damit wollen wir sicherstellen, dass nicht an den Notwendigkeiten vorbei geplant wird und alle wichtigen Partner inhaltlich in das Projekt einbezogen sind.

Gemeinsam leben

Neben dem Planen für den richtigen Bedarf, haben Partizipationsverfahren eine weit umfassendere Bedeutung. Sie stiften Identität. Da am Standort ein breiter Mix an Haushaltstypen und -größen vorgesehen ist, versteht sich die Beteiligung auch als Mittler, Katalysator und Seismograph für die verschiedensten Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Das Ziel des Mehrgenerationenplatzes in Forstenried ist es, ein Zuhause für alle zu schaffen. Erfahrungsgemäß ist dafür das ehrenamtliche Engagement des Einzelnen eine der wirksamsten Strategien.