Effizient und nachhaltig

Die Landeshauptstadt München verpflichtet Bauherren zur Einhaltung von „Ökologischen Kriterien“, die für alle von der Stadt ausgeschriebenen Flächen gelten. Dazu gehört ein Konzept, das über die gesetzlichen Anforderungen der Energiesparverordnung ENEV hinausgeht. Ebenso sind durch qualitätsvolle Planungen, zukunftsweisende Konzepte für eine intelligente Nutzung von Individual- und Gemeinschaftsflächen zu erarbeiten.

Die WOGENO baut seit langem weit über den ökologischen Standards und zeichnet sich als innovativer Bauherr aus. Seien es Energiekonzepte, die Verwendung ressourcenschonender oder besonders energieeffizienter Materialien - die WOGENO praktiziert das in ihren Häusern seit Jahren. Die Waldorfbewegung ist bekannt für Ihre ökologische Grundhaltung und die besondere Beachtung von Materialität.

Am Mehrgenerationenplatz Forstenried soll durch gut durchdachte, auch flexibel nutzbare Wohneinheiten, künftigen Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Einige Wohnungen sind daher so konzipiert, dass sie ohne großen Aufwand zusammengelegt oder auch getrennt werden können, wenn Demographie oder Lebensstile sich in eine neue Richtung bewegen. Für alle stehen Gästeappartements zur Verfügung, um individuelle Wohnfläche zu sparen - das eigene Gästezimmer für den Verwandtschaftsbesuch entfällt - Wohnfläche als wichtiger Faktor der energetischen Effizienz wird eingespart.

Die Energieversorgung (Wärme und Strom) wird für Wohn- und Schulgebäude durch ein gemeinsames Konzept gewährleistet, das die unterschiedlichen Bedarfe von Wohnen und Schule miteinander abgleicht und optimiert. Der Strom kommt dabei nicht aus der berühmten Steckdose, sondern aus unseren eigenen Kraftwerken und wird durch Kraft-Wärme-Kopplung (sog. Blockheizkraftwerk) und Photovoltaik erzeugt.

Der hohe energetische Standard der Wohn- und Schulgebäude in Verbindung mit dem innovativen Energiekonzept und der Verwendung nachwachsender Rohstoffe (insbes. in der Holzfassade) beim Bau führt zu einer ausgeglichenen CO2-Bilanz bei Bau und Bewirtschaftung. 

> Energiekonzept (PDF)

Mobil ohne Auto

Ressourcen und Energie können mit einem integrierten Nahmobilitätskonzept besonders effizient genutzt und auch eingespart werden. Um motorisierten Verkehr vermeiden zu können, sind gut aufeinander abgestimmte Maßnahmen notwendig. Dabei ist natürlich die fußläufige Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs eine wichtige Voraussetzung. Der Mehrgenerationenplatz Forstenried ist mit der U-Bahnstation (U3) vor der Haustür gut an das öffentliche Netz angebunden.

Viele Wege müssen erst gar nicht zurückgelegt werden, wenn am Wohnstandort beispielsweise die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. In der Züricher Straße, zwei Gehminuten entfernt, befindet sich ein Subzentrum, in dem die tägliche Versorgung sichergestellt ist.

Große Wirkung zeigen aber auch viele kleinere Maßnahmen. Für Fahrräder werden beispielsweise ausreichend große Abstellflächen geschaffen. Dafür werden erfahrungsgemäß weniger Stellplätze für Autos benötigt. Zusätzlich wird es eine Car-Sharing Station geben, so dass der private PKW-Besitz für viele Bewohner entbehrlich wird. Und auch E-Bikes zur gemeinsamen Nutzung werden in einer eigenen Station zum Verleih angeboten.