Vernetzung mit dem Viertel

Der Mehrgenerationenplatz soll auch Raum für Verknüpfungen mit dem Viertel bieten. Bislang ist das Areal weitgehend, abgesehen von einigen wenigen Jahrmarkts- und Zirkusnutzungen eine Brache. Auch im Sinne einer Stadtreparatur soll an der Ecke Limmat-/Züricherstraße ein zentraler Platz zu einer Bereicherung des gesamten Viertels werden.
Städtebaulich und landschaftsplanerisch schließt das Mehrgenerationenprojekt an den vorhandenen Baubestand im Umfeld an. Die Neubebauung fügt sich in das Umfeld ein und gibt ihm Impulse für die Zukunft. Im Zusammenspiel mit dem Gebäudebestand auf der Nordseite der Züricher Straße soll sie einen städtebaulichen Akzent für den Eingang zum Stadtquartier Forstenried setzen.
Die soziale Vernetzung ist durch ein enges Miteinander mit den Initiativen vor Ort gewünscht. Die Einrichtung eines sogenannten Siedlungsrates, der sich aus Vertretern der Waldorfschule, der Bewohner und interessierten Akteuren aus dem Viertel zusammensetzt, soll dafür eine Plattform bieten.

Grün für alle…

Aus der geplanten Wohnnutzung ergibt sich entsprechend der städtischen Vorgaben ein Bedarf von etwa 3.500 m² öffentlicher Grünfläche zur Freiflächenversorgung für das gesamte Viertel. Diese Grünfläche soll die vorhandenen öffentlichen Grünflächen im Süden und Osten erweitern und einen zusammenhängenden Grünzug bilden. Das Gestaltungskonzept bezieht daher die bislang nicht vollständig hergestellten angrenzenden öffentlichen Grünflächen mit ein und lässt die gesamte Fläche zu einem Ganzen werden.
Im öffentlichen Grün entsteht ein durchgängiges Fuß- und Radwegesystem, dass das bestehende Wegenetz mit dem künftigen der Neubebauung sinnvoll verbindet und so die Attraktivität über den Mehrgenerationenplatz hinaus erhöht.